Not­fall
Die Freu­de der Kin­der ist der Frie­den der Welt. Ver­fas­ser unbekannt
Mut ist nicht frei sein von Angst, son­dern ihre Überwindung Nel­son Mandela
Nehmt Got­tes Melo­die in euch auf Hei­li­ge Igna­ti­us von Antiochien
Das wich­tig­ste im Leben sind Spu­ren von Lie­be, die wir hinterlassen Albert Schweit­zer
In der Dun­kel­heit leuch­tet das Licht der Hoffnung Albert Schweit­zer
Das Ver­trau­en ver­mag alles, es bewirkt Wunder. Thé­rè­sie von Lisieux
Gott kann das dunk­le Gestern in ein hel­les Mor­gen verwandeln Mar­tin Luther King
Die Musik ist die Spra­che der Engel Tho­mas Carlyle
Ein dank­ba­res Herz ist ein glück­li­ches Herz. Papst Bene­dikt XVI

Gschich­te-Chisch­te — Drei klei­ne Handschuhe

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch, 10. Dezem­ber 2025 fan­den über 30 Kin­der, gemein­sam mit ihren Eltern oder Gross­el­tern, den Weg in die Kir­che Kai­sten zur «Gschich­te-Chisch­te». Mad­len Küm­in und Nico­le Bucher erzähl­ten und spiel­ten die Geschich­te «Drei klei­ne Hand­schu­he».
Im Chor­raum der Kir­che befand sich eine lie­be­voll gestal­te­te Win­ter­land­schaft mit Schlit­ten, Later­nen und Ker­zen. In der Mit­te stand die bekann­te «Gschich­te-Chisch­te». Die­ses Jahr lagen dar­in nicht nur das Buch, son­dern auch Hand­schu­he und Socken. War­um?

In der Geschich­te ging es um Pünkt­chen und Pünkt­chen, ein per­fekt zusam­men­pas­sen­des Paar Hand­schu­he. Aus ihrer Sicht war es völ­lig rich­tig, den part­ner­lo­sen Hand­schuh Strei­fi in die dunk­le Jacken­ta­sche zu ver­ban­nen. Doch eines Tages änder­te sich alles: Ein Pünkt­chen-Hand­schuh ver­schwand, und der zwei­te Strei­fi-Hand­schuh tauch­te wie­der auf.
Da merk­ten die Hand­schu­he, dass Zusam­men­ge­hö­rig­keit nicht davon abhängt, gleich aus­zu­se­hen. In der Klei­der­tru­he bezie­hungs­wei­se in der «Gschich­te-Chisch­te» kam es sogar zu einer klei­nen Revo­lu­ti­on — die dort ein­zeln lie­gen­den Hand­schu­he und Socken erfuh­ren, dass Freund­schaft und Akzep­tanz wich­ti­ger sind als Äus­ser­lich­kei­ten.

Nach der Geschich­te konn­te jedes Kind zwei Hand­schu­he aus Holz bema­len und einen davon mit einem ande­ren Kind tau­schen. Zusam­men­ge­bun­den erin­nern sie zu Hau­se – viel­leicht am Weih­nachts­baum – dar­an, dass es nicht wich­tig ist, ob man gleich aus­sieht oder per­fekt zusam­men­passt, son­dern dass ent­schei­dend ist, wie man mit­ein­an­der umgeht.

Text: Nico­le Bucher
Foto: Text: Sibil­le Cantarini

  • Autor: Pfarramt Kaisten Öffentlichkeitsarbeit
  • Dienstag, 16. Dezember 2025

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