Not­fall
Die Freu­de der Kin­der ist der Frie­den der Welt. Ver­fas­ser unbekannt
Mut ist nicht frei sein von Angst, son­dern ihre Überwindung Nel­son Mandela
Nehmt Got­tes Melo­die in euch auf Hei­li­ge Igna­ti­us von Antiochien
Das wich­tig­ste im Leben sind Spu­ren von Lie­be, die wir hinterlassen Albert Schweit­zer
In der Dun­kel­heit leuch­tet das Licht der Hoffnung Albert Schweit­zer
Das Ver­trau­en ver­mag alles, es bewirkt Wunder. Thé­rè­sie von Lisieux
Gott kann das dunk­le Gestern in ein hel­les Mor­gen verwandeln Mar­tin Luther King
Die Musik ist die Spra­che der Engel Tho­mas Carlyle
Ein dank­ba­res Herz ist ein glück­li­ches Herz. Papst Bene­dikt XVI

Aller­hei­li­gen, Aller­see­len und Hal­lo­ween – was steckt dahinter?

Wenn Ende Okto­ber Kür­bis­se leuch­ten, ver­klei­de­te Gestal­ten durch die Stras­sen zie­hen und am 1. Novem­ber in katho­li­schen Kir­chen Aller­hei­li­gen gefei­ert wird, stellt sich die Fra­ge: Was haben die­se Tage mit­ein­an­der zu tun? Und war­um spie­len dabei Tod, Erin­ne­rung und die Hoff­nung auf ein Leben danach eine Rolle?

Allerheiligen, Allerseelen und Halloween – was steckt dahinter? - Pfarrei - Kirchgemeinde: St. Michael Kaisten und St. Maria Ittenthal, gehört zum Pastoralraum Region Laufenburg
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Aller­hei­li­gen — ein Tag des Geden­kens und der Hoffnung

Am 1. Novem­ber fei­ert die katho­li­sche Kir­che Aller­hei­li­gen. An die­sem Tag erin­nert sie an alle Hei­li­gen - bekann­te Per­sön­lich­kei­ten eben­so wie Men­schen, deren Namen kaum jemand kennt, die aber durch ihren Glau­ben, ihre Lie­be und ihre Mensch­lich­keit Spu­ren hin­ter­las­sen haben.

 

In unse­rer Pfar­rei wird an Aller­hei­li­gen auch der Ver­stor­be­nen gedacht, ins­be­son­de­re jener Men­schen, die im ver­gan­ge­nen Jahr gestor­ben sind. Im Got­tes­dienst erin­nern wir uns an sie und an das, was sie in unse­rem Leben bewirkt und hin­ter­las­sen haben. Auf dem Fried­hof wer­den Grä­ber besucht, Ker­zen ange­zün­det und Blu­men nie­der­ge­legt. Die­se Zei­chen drücken Trau­er, Ver­bun­den­heit und Dank­bar­keit aus.

Aller­hei­li­gen ver­bin­det das Geden­ken an die Hei­li­gen mit der Erin­ne­rung an unse­re Ver­stor­be­nen und der christ­li­chen Hoff­nung auf ein Leben über den Tod hin­aus. Der Tag lädt dazu ein, inne­zu­hal­ten und den Men­schen, die uns geprägt haben, einen Platz in unse­ren Gedan­ken und Her­zen zu bewahren.

Aller­see­len — ein Tag des Gebets für die Verstorbenen

Am 2. Novem­ber begeht die katho­li­sche Kir­che Aller­see­len. An die­sem Tag wird tra­di­tio­nell aller Ver­stor­be­nen gedacht und für sie gebe­tet. Wäh­rend Aller­hei­li­gen den Hei­li­gen gewid­met ist, steht an Aller­see­len das Gebet für die Ver­stor­be­nen im Mit­tel­punkt. Aller­hei­li­gen und Aller­see­len gehö­ren eng zusam­men. Bei­de Tage erin­nern an die Ver­gäng­lich­keit des Lebens und an die christ­li­che Hoff­nung auf die Auf­er­ste­hung. In unse­rer Pfar­rei wird beson­ders an Aller­hei­li­gen der im ver­gan­ge­nen Jahr Ver­stor­be­nen gedacht. 

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Hal­lo­ween — wenn die Welt der Leben­den auf die der Toten trifft

Hal­lo­ween wird am 31. Okto­ber, dem Abend vor Aller­hei­li­gen, gefei­ert. Der Name stammt vom eng­li­schen Aus­druck All Hal­lows’ Eve und bedeu­tet sinn­ge­mäss «Vor­abend von Allerheiligen».

Die Ursprün­ge von Hal­lo­ween sind viel­fäl­tig. Eine mög­li­che histo­ri­sche Wur­zel ist das kel­ti­sche Fest Sam­hain, das den Über­gang in die dunk­le Jah­res­zeit mar­kier­te. Mit die­sem Fest waren Vor­stel­lun­gen ver­bun­den, wonach die Gren­ze zwi­schen der Welt der Leben­den und der Toten zu die­ser Zeit beson­ders durch­läs­sig sein könn­te. Gei­ster und über­na­tür­li­che Wesen spiel­ten in den damit ver­bun­de­nen Vor­stel­lun­gen und Bräu­chen eine Rolle.

Im Lau­fe der Jahr­hun­der­te ent­wickel­ten sich ver­schie­de­ne Tra­di­tio­nen wei­ter. Beson­ders iri­sche und schot­ti­sche Bräu­che präg­ten Hal­lo­ween, bevor es sich in Nord­ame­ri­ka wei­ter­ent­wickel­te und von dort in sei­ner heu­ti­gen Form in vie­le Län­der gelangte.

Kür­bis­se mit geschnitz­ten Gesich­tern, Ver­klei­dun­gen, Gei­ster­ge­schich­ten und das bekann­te «Süs­ses oder Sau­res» gehö­ren heu­te zu den bekann­te­sten Hal­lo­ween-Bräu­chen. Der Bezug zu Tod und Jen­seits ist dabei oft in den Hin­ter­grund getre­ten. Heu­te ste­hen vor allem Unter­hal­tung, Fan­ta­sie und das spie­le­ri­sche Gru­seln im Vordergrund.

Was ver­bin­det Hal­lo­ween mit Allerheiligen?

Der Zusam­men­hang liegt sowohl im Datum als auch in der Geschich­te. Hal­lo­ween fin­det am Vor­abend von Aller­hei­li­gen statt, und bereits sein Name ver­weist auf das christ­li­che Fest. Im Lau­fe der Zeit haben sich unter­schied­li­che Bräu­che und Tra­di­tio­nen ent­wickelt, die sich teil­wei­se gegen­sei­tig beein­flusst haben.

Alle drei Tage berüh­ren auf unter­schied­li­che Wei­se die The­men Tod, Ver­gäng­lich­keit und das, was über das sicht­ba­re Leben hin­aus­geht. Die heu­ti­ge Form von Hal­lo­ween ist aller­dings kein katho­li­sches Kir­chen­fest. Wäh­rend Hal­lo­ween vor allem von Ver­klei­dung, Gru­sel und Unter­hal­tung geprägt ist, erin­nert Aller­hei­li­gen an die Hei­li­gen und bei uns auch an die Ver­stor­be­nen des ver­gan­ge­nen Jah­res. Aller­see­len ist dem Gebet für alle Ver­stor­be­nen gewidmet.

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Drei Tage — unter­schied­li­che Bedeutungen

Ob mit geschnitz­ten Kür­bis­sen, einem Got­tes­dienst oder einer Ker­ze auf dem Fried­hof: Ende Okto­ber und Anfang Novem­ber begeg­nen uns unter­schied­li­che Bräu­che, die auf ihre Wei­se an Leben, Tod und Erin­ne­rung rühren.

Viel­leicht ist gera­de das eine gute Gele­gen­heit, kurz inne­zu­hal­ten: Wel­che Men­schen haben unser Leben geprägt? An wen den­ken wir beson­ders? Und was möch­ten wir von ihnen in unse­rem eige­nen Leben weitertragen?

Aller­hei­li­gen lädt uns ein, uns zu erin­nern, dank­bar zurück­zu­blicken und Hoff­nung zu schöp­fen – auch dort, wo wir Abschied neh­men mussten.

Text: Kom­mu­ni­ka­ti­on Pfarr­amt Kaisten

  • Autor: Pfarramt Kaisten Öffentlichkeitsarbeit
  • Dienstag, 20. Oktober 2026

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