Spendenaufruf

Von | 16. Juli 2020

Spendenaufruf für:
– Barbara Keller / Ecuador
– Elsy Amsler / Kenya

Da wir aufgrund der Corona-Pandemie das Spaghettiessen absagen mussten, ist unsere alljährliche Spende für die Mission in Ecuador, wo Barbara Keller tätig ist, weggefallen. Das
Spaghettiessen wird nun (voraussichtlich) neu am 25. Oktober (anstelle dem Pfarreibrunch) in der Mehrzweckhalle stattfinden. Der Erlös wird dann geteilt und Barbara Keller und Elsy Amsler
zu gleichen Teilen weitergeleitet.

In der Zwischenzeit hat sich die Situation in Ecuador sehr zugespitzt. Barbara Keller hat uns folgendes mitgeteilt: «Wir haben nun ein AmpelSystem. Je nach Corona-Fälle sind die
verschiedenen Provinzen auf rot oder orange gestellt und zeigen an, wie «frei» wir uns bewegen dürfen. Unsere Halbinsel ist seit einer Woche auf orange, doch wir ziehen es freiwillig vor, die Türen noch geschlossen zu halten. Gott sei Dank geht es uns allen gut und bis jetzt ist von unserer Mission niemand am Virus erkrankt. Was aktuell für die Ärmsten in unserer Pfarrei am
Schlimmsten ist, ist der Hunger. Wir haben 60 behinderte Kinder und 340 Erwachsene und alte Menschen auf unserer Monatsliste. Wir konnten bereits drei Mal Lebensmittel an sie verteilen. Mit
der Corona-Krise haben sie noch etwas weniger als das Nötigste. Wir verteilen Kartons mit Reis, Öl, Zucker, Teigwaren, Salz, Hülsenfrüchte u.a. im Wert von ca. Fr. 15.- pro Karton»

 

Auch Elsy Amsler hat uns von der aktuellen Situation in Kigoto, Kenya, berichtet: «Seit Januar gab es massive Überschwemmungen; 237 Tote sind zu beklagen. Zum Glück können sich die
Menschen mit Selbstanbau über Wasser halten. Aber die Überschwemmungen belasten die Einträge der Ernte. Die Corona-Pandemie hat sich auf dem Land noch nicht vehement verbreitet. Der
Stadt Nairobi wurde eine Ausgangssperre verhengt. Alles ist geschlossen. Die 300 Kinder können seit der Pandemie die Schule und die weiteren Einrichtungen unserer Stiftung nicht mehr besuchen. Auch finden keine Veranstaltungen wie Gottesdienste mehr statt. Ein Bsp: eine Beerdigung darf maximum 20 Minuten dauern. Wenn dann wieder langsam zur Normalität zurück
gekehrt werden kann, können wieder die Einrichtungen wie Kindergarten und Schulen starten. Aus wirtschaftlichen Gründen wird es den Familien aber kaum möglich sein, das Schulgeld bezahlen zu können, da es natürlich keine Entschädigung beim Arbeitsausfall gibt.»

 

Helfen Sie mit!
Wir laden Sie nun ein: Helfen Sie mit und unterstützen Sie die beiden «Kaister»-Projekte von Barbara Keller und Elsy Amsler. Mit Ihrem finanziellen Zustupf kann den Menschen in Manglaralto/Ecuador und Kigoto/Kenya vor Ort geholfen werden.

Barbara Keller
Manglaralto/Ecuador
IBAN: CH93 0076 9016 2324 9070 8
Bank: Basellandschaftliche Kantonalbank
zu Gunsten: Stiftung M’Stein-Manglaralto

ElsyAmsler
Kigoto/Kenya
IBAN: CH44 8069 6000 0018 4422 6
Bank: Raiffeisenbank Regio Laufenburg
zu Gunsten: Elsy-Amsler-Stiftung

Herzlichen Dank für Ihre Solidarität.